Heute wird’s persönlich in meinem Blogartikel.

Ich erzähle dir darin von der Befreiung meiner inneren Frau …

… und darüber, welche Wirkung das auf mein Leben hat.

Lange war ich auf der Suche und es ist schwer in Worte zu kleiden, wonach. Das, wonach ich suchte, hat etwas von Gelassenheit, von innerer Ruhe, von mich gesättigt fühlen.

Jahrzehnte lang war ich die Gejagte meiner selbst.

Immer schon war ich ein kreativer Mensch – tausend Ideen schwirrten mir im Kopf herum, viele Projekte begann ich, aber zu Ende brachte ich sie nicht.

Ich war die Frau der unfertigen Dinge.

Manch unvollendeter Pullover findet sich in meiner Wollsammlung, begonnene Texte lungern in den Untiefen meiner Festplatte und vielerlei Unvollendetes wohnt in Schubladen und Kästen. Beruflich war ich eine Suchende. Vieles hatte ich probiert, nichts hat mich erfüllt.

Ich war eine Gasgeberin. Für handwerkliche Probleme fand ich ganz fix eine Lösung, war eine Checkerin, geschickt und sportlich. Voll Enthusiasmus half ich Menschen da und dort. Meine Lieblingsthemen waren schon in jungen Jahren Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie und Kommunikation. Unzählige Bücher habe ich verschlungen (na gut, das tue ich heute auch noch 😉 ).

Es war mir wichtig, Dinge flott und zackig erledigen zu können. Langsamkeit langweilte mich. Dynamisch und lösungsorientiert waren Werte, die bei mir hoch im Kurs standen. Unkonventionell, mutig und rebellisch zu sein, war in meiner Welt ganz normal – diese Geschenke hat mir das Leben mitgegeben. Wie du bestimmt bemerkst, ich war sehr yang-betont unterwegs.

Ängste zu haben, spielte ich herunter. Selbst dann, wenn die Botschaften meines Körpers anders waren. Ein starker Glaubenssatz von mir war: „Eine taffe Frau fürchtet sich nicht.“

 

Und trotzdem war sie da. Die Sehnsucht nach etwas, das ich nicht benennen konnte.

Ausbildungen, Seminare und Sport, all das hat mich wohl weiter gebracht. Doch es fehlte immer etwas,
um mich nachhaltig „rund“ zu fühlen. Ich fühlte mich ein Stück weit falsch. Nicht in Balance – und wenn,
dann nur für kurze Zeit. Im hier und jetzt zu sein war mir unbekannt – mit meiner Energie war ich meist
schon in der Zukunft. Wie fühlt sich Leichtigkeit an? Darüber wusste ich gerade mal, wie man es schreibt.

Was die entscheidende Wende gebracht hat?

Es war die Verbindung mit meiner archetypisch weiblichen Essenz.

Damit meine ich natürlich keine Äußerlichkeiten. Schuhe, Kleidung, Nagellack und Tasche geschickt aufeinander abzustimmen, war keine Herausforderung für mich.

Was war der konkrete Auslöser für die offensichtlich notwendige Veränderung?

Ich kann mich nicht entsinnen. Klar war, dass ich den Leidensdruck vor mir selbst nicht mehr verbergen konnte. So holte ich mir Unterstützung bei einer Coach-Kollegin. So sollte es nicht weiter gehen. In der gemeinsamen Arbeit zeigte sich klar:

Mein innerer Mann steht meiner inneren Frau im Weg!

Er blockierte ihr einfach den Weg. Absichtlich. Böse meinte er es nicht, doch in seinem Selbstverständnis, hatte er das Sagen. Punkt! Diese Konstellation wollte dringend aufgelöst werden. Welch Erleichterung!

Endlich konnte sich meine innere Frau frei bewegen!

Der Weg war endlich frei, um mich mit IHR intensiv zu verbinden. Wie sich mein Leben verändert hat?
Die Verbundenheit mit ihr ist der Schlüssel ist für …

…. innere Ruhe und Gelassenheit zu fühlen.
…. meine Grenzen wahrzunehmen und zu respektieren,
…. mich mit mir gut verbunden zu fühlen.

Die Kraft des archetypisch weibliche Prinzips zu integrieren, ist so wichtig für uns Frauen. Seit einigen Jahren schon nähre und stärke ich SIE. Meine innere Frau. Genau das war es, was mir für meine innere Balance gefehlt hat. Leichtigkeit kann ich nun immer öfter fühlen.

In Balance zu sein, ist ein Prozess. No na ned!

Phasen der Dysbalance gibt es immer wieder. Doch tief in mir fühle ich, dass es mich rund macht – die Integration des weiblichen Prinzips. Das Leben stellt mich deshalb nicht vor weniger Herausforderungen. Aber ich kann ihnen in einer anderen Haltung begegnen. Ich erlebe
deutlich weniger Gefühlsdramen. Ich weiß nun, wie ich mit den emotionalen Tsunami-Wellen gemäß dem weiblichen Prinzip umgehen kann.

Wellenbrechen ist NICHT die Methode der Wahl.

Hilfreich ist es vielmehr, mich weich zu machen, mich hinzugeben, die Gefühle anzunehmen.
Bald flaut die Welle ab, die Wogen glätten sich und eine andere Perspektive wird wahrnehmbar.

Es hat Ähnlichkeit mit einem Geburtsprozess. Als ich meine Töchter geboren hatte, hatte ich das noch nicht integriert. Wenn der Geburtsschmerz über dich hereinbricht und du dich zusammenziehst, hart wirst, verzögerst du den Prozess.

Es ist ein Paradoxon. Teile deines Körpers ziehen sich zusammen, werden hart (Gebärmutter, Muttermund …) – die große Herausforderung für den anderen Teil ist es, weich zu bleiben und sich zu öffnen.

Ich bin fasziniert von der Verbundenheit mit meiner Weiblichkeit, dieser so anderen Kraft.

Um noch mehr über das weibliche Prinzip zu erfahren, begebe ich mich auf die Forschungsreise in mich.  Dieser Forschungsreise sind auch die  FRAUENSTÄRKEN Seminaren und Workshops gewidmet. Wir finden vergrabene, archetypisch weibliche Qualitäten und bringen sie ans Licht. Jede Frau für sich und gleichzeitig gemeinsam. Wie wundervoll, dass sich überall in dieser Welt sich Frauen zusammen finden, um das gemeinsam zu tun – für eine bessere Welt.

Dem weiblichen Prinzip entspricht es, sich in kreisenden Bewegungen Themen und Dingen immer und immer wieder zu nähern – vielleicht kennst du das auch von dir. Das nach innen Kehren, das in die Tiefe gehen, um sich selbst zu begegnen, entspricht dem weiblichen Prinzip. Viele Jahrtausende erfuhren Frauen und das weibliche Prinzip Ablehnung und Unterdrückung. Heute noch haben patriarchale Gesellschaftsstrukturen die Welt fest im Griff. Viele Frauen haben sich auf den Weg gemacht, diese Strukturen zu durchbrechen. Für viele war und ist der Preis sehr hoch. Ihnen gehört meine tiefe Dankbarkeit.

Es ist die Zeit gekommen, das hinter uns zu lassen. Endgültig!

Die Zeit ist jetzt reif, dass weibliche Werte, den Platz in der Gesellschaft bekommen, der ihnen gebührt!

Lass es uns voll Selbst-Bewusst-Sein tun.

Klar und selbstbestimmt.

In Wertschätzung uns selbst gegenüber – ohne uns männlichen Attribute umzuhängen.

Meinen persönlichen Schlüssel habe ich darin gefunden, mich mit der Kraft meiner Weiblichkeit zu verbinden. Lange in meinem Leben habe ich an falschen Orten gesucht.

Im Außen.

Dort konnte ich das Gefühl von Sattheit und Zufriedenheit nicht finden. Es ist aus der Verbindung mit meinem Inneren entstanden. Auf der Basis der Werte von Empathie, Verbundenheit und Selbstbestimmung kann eine gesunde Gesellschaft gelingen – für Frauen und Männer.

Mit Selbstbestimmung meine ich im Besonderen finanzielle und sexuelle Selbstbestimmung.

Beide waren und sind für Frauen alles andere als selbstverständlich.

Auch heute noch. Auch in Mitteleuropa.

Ich bin dankbar, dass ich Weggefährtinnen gefunden habe, die sich auch auf diese Forschungsreise eingelassen haben. Mit einer habe ich mich zusammen getan: Lis Kundegraber, Shiatsu Praktikerin. Ihr Wissen über die Yin-Meridiane öffnet die körperlichen, weiblichen Kraftquellen. In unserem Projekt „Erwecke die Kaiserin in dir nützen wir die Synergie aus Körperarbeit und Coaching.

In unserer Arbeit forschen wir im Kreis mit Frauen weiter, gehen in die Tiefe und verbinden uns mit unserem Kern.

Möchtest du mit uns auf die Forschungsreise gehen? Klick hier – du den Überblick der Seminare und Workshops aus der Reihe „Erwecke die Kaiserin in dir.“

Möchtest du mehr darüber erfahren, was dir die Arbeit mit deinen inneren Anteilen bringen kann?
Dann schreibe mir doch gleich hier eine Mail.

Herzlichst,

Sign I Martina