Hallo Dezember! In dir ist ganz schön viel los.

Advent.
Wintersonnenwende.
Weihnachten.
UND… viele Reize im Außen.

Ich lade dich ein, meinen, zugegeben etwas provokanten, Gedanken zu folgen.

Besonders im Dezember wird unsere Aufmerksamkeit intensiv ins Außen gezogen.

Angefangen bei Tochter Kati, bis hin zu Tante Mizi, für alle solls das ultimative Weihnachtsgeschenk geben.
Ah, da ist auch noch der Nikolaus. Auch der soll was richtig G´scheites bringen. Und ehe ich´s vergesse,
welchen Weihnachtsmarkt hast du schon besucht? Noch keinen? Na geh, das kann nicht sein.
Sag bloß, das geht sich zwischen den ganzen Weihnachtsfeiern nicht aus?

Werbung.
Reize hier, Reize da.
Fernsehen, Internet, Smartphone, Licht, LED und viel blink blink.
Geiz ist angeblich geil.
Wo ist das nächste Schnäppchen zu finden?

Ist so viel Lärm und Trubel gut für uns?

Die Nacht zum Tag gemacht – sind 24h Licht wirklich das wahre? Ich zweifle stark.
In den 1920er Jahren, das ist knappe 100 Jahre her, war Berlin erst zu 50% an
das Stromnetz angeschlossen – da sah die Welt noch ganz anders aus.

Fehlt nicht so vielen von uns (Frauen), die Zeit der Stille und des Rückzugs?
Diese wertvolle Zeit des Rückzugs öffnet den Raum für Reflexion und Rückschau.
Wollen wir zur Ruhe kommen, dann müssen wir uns aktiv dafür entscheiden.
Jetzt haben wir Advent, da ist die Zeit, wie dafür gemacht.

Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Advent ist Ankunft.

Im Römischen Reich bedeutete es die Ankunft (Anwesenheit, Besuch) eines Amtsträgers,
insbesondere die Ankunft von Königen oder Kaisern (Wikipedia). In der christlichen Tradition
steht es für die Ankunft Christi und die Vorbereitung darauf.

Was wäre, wenn wir diese Bedeutung um einen Aspekt erweitern?

Darf es nicht auch die Ankunft in UNS sein? Ankommen in der Göttlichkeit in UNS.

Jetzt im Spätherbst und Winter ist eine dunkle Zeit. Die Tage sind kurz und die Sonne lässt sich kaum blicken.
Oft leiden Menschen an depressiven Verstimmungen. Wieso gerade jetzt?

Na klar, wenig Sonne und kaum Vitamin D-Produktion spielen sicher eine Rolle.
Doch ist das wirklich DER Grund?
Die Natur gibt nun eine Zeit des Rückzugs vor. Doch wer tut das schon? Im Gegenteil – siehe oben.
Reize, Reize und viel blink blink. Ob das der psychischen Gesundheit wirklich zuträglich ist?
Denn Rückzug ist Voraussetzung für das Ankommen in uns selbst. Die Ruhe ist der Raum, in dem wir
uns Gelerntes bewusst machen. UND der Raum, uns am persönlichen Wachstum zu erfreuen.

Stell dir vor, ein Koch bereitet ein fantastisches 3 Gänge Menü zu.

Es wurde bestellt. Die Gäste werden um 19:00 Uhr erwartet.
Der Tisch ist liebevoll gedeckt. Die Vorspeise steht im Kühlschrank bereit.
Es ist 19:00 Uhr und kein Gast ist da. Es wird 19:10 niemand kommt.
Es wird 19:20, die Gäste sind nicht erschienen. Und das tun sie auch nicht.
Das Essen ist fantastisch, die Zutaten vom Feinsten.
Nur gibt es keine Gäste, die es essen.
Wenn wir uns an der Tafel des Lebens nicht einfinden, dann sind WIR diese Gäste.

Das Leben erteilt uns Lektionen. Das tut es immer.

Die Zutaten, die es wählt, sind die Herausforderungen – die Chancen zu wachsen und zu lernen.
Wenn wir uns die Zeit der Stille und Ruhe nicht nehmen, dann verschmähen wir das Essen,
das aus diesen wertvollen Zutaten bereitet ist. Es ist so wichtig, das wahrzunehmen, was wir
geschaffen haben. Doch vor lauter Tun und Tun, sehen wir es am Ende des Tages nicht.

Und schon gar nicht am Ende des Jahres.

Ich hoffe, du fühlst anders, als so viele. Anders als die, die sagen:  „Oh, wie schnell die Zeit vergeht! Schon wieder ist ein Jahr um
und ich weiß nicht, was da eigentlich passiert ist. Irgendwie geht das Leben an mir vorbei.“

Ich gestalte meine Zeit um Weihnachten und den Jahreswechsel seit vielen Jahren ganz bewusst
und widme mich intensiv den Rauhnächten. In diesen Tagen verbinde ich mich aktiv mit mir und
der Anderswelt. In dieser Zeit sind die Schleier dorthin besonders dünn. Bereits jetzt höre ich, wie sie mich rufen.

Wie ich diese Zeit liebe.
In diesen 12 besonderen Tagen schaue ich auf das Jahr zurück. Male, gestalte, fühle.

  • Woran bin ich gewachsen?
  • Was nehme ich mit ins neue Jahr?
  • Was lasse ich bewusst gehen?
  • Was möchte ich im neuen Jahr in mein Leben ziehen?
  • Was schlummert schon lange in mir, das jetzt reif ist und getan werden will?

Du und die Stille, wie gut seid ihr befreundet?

Kannst du den Advent im Sinne seiner Bedeutung genießen? Zelebrierst du den Jahreswechsel bewusst?
Meine wunderbare Erfahrung, den Jahreswechsel bewusst zu erleben, gebe ich jetzt weiter.

Lis von www.shiatsuforall.at und ich haben einen Tagesworkshop kreiert:

„Die Kaiserin gestaltet ihre Zukunft selbst“ – Jahreswechsel Tagesworkshop

Beginne das neue Jahr mit Achtsamkeit und Selbstfürsorge.
Nutze den Schwung des neuen Jahres, um es bewusst zu gestalten und eine Strategie zu entwickeln, die dir im Jahr 2018 viele Momente der Freude bringt. Gönne dir einen liebevollen Blick auf das Jahr 2017. Spüre noch einmal, was du im vergangenen Jahr geschaffen und gelernt hast. Das ist Nahrung für die weiblich, schöpferische Kraft. Sie trägt uns zu neuen Zielen.

Zieht es dich zu uns, in den weiblichen Kreis?

Wann? Wo?
SA 12. Jänner 2019 von 9:30 bis 17:30 mit entsprechenden Pausen.
ZENTRUM AM PLATZ,  1230 Wien, Maurer Hauptplatz 8

Der Kreis der Frauen ist klein und fein. Eine exklusive Runde von maximal 9 Frauen trifft sich!
Wir kommen zusammen, um einander zu unterstützen, voneinander zu lernen und uns wohlzufühlen.
Gemeinsam gestalten wir den nährenden Raum.

Lies hier die Details. Wenn du dabei sein möchtest, sei schnell!
Wir haben noch ein paar wenige Plätze.

Herzlichst

Sign I Martina