Nein sagen lernen klingt einfach. Oder doch nicht?
Du kennst bestimmt dieses Dilemma:
- du willst niemanden verletzen
- nicht egoistisch wirken oder
- andere enttäuschen.
Also sagst du Ja.
Aber innerlich, da ruft es nein.
Du kennst dieses Muster schon. Deine Grenzen zu wahren, ist so eine Sache. Mal klappt es besser, mal weniger gut. Aber ein Ausweg aus dem Strudel ist (noch) nicht ich Sicht.
Ich kann dir versichern: Damit bist du nicht allein. Aus meinen Coachings und Seminaren weiß ich, dass besonders Frauen Schwierigkeiten haben, sich klar abzugrenzen und Nein zu sagen.
In diesem Artikel erfährst du, warum es Frauen wie du ihre liebe Not damit haben, nein zu sagen und was es wirklich braucht, um nein sagen zu lernen. Klar und unaufgeregt
Wir schauen uns auch an, welche Faktoren und inneren Dynamiken hinter einem reflexhaften Ja stecken können und welche ersten Schritte dich raus aus diesem Muster führen.
Dafür bekommst du nicht nur 5 alltagstaugliche Tipps, sondern auch eine einfache Embodiment-Übung, die dich dabei unterstützt, nein sagen zu lernen.
Und dann heißt es auch schon:
Adiós! mit den Schuldgefühlen.
Warum es gerade Frauen schwerfällt, Nein zu sagen und was dahinter steckt
Es ist wieder passiert. Du hörst dich selbst „Ja, ok…“ sagen. Innerlich weißt du aber ganz genau: Das stimmt nicht. Hier gehört ein Nein her.
Und schon während du dich Ja sagen hörst, spürst du den Klos im Hals. In dir steigt eine Mischung aus Wut, Enttäuschung und Frust auf.
Diese Gefühle machen Stress und die aufkommenden Tränen kannst du jetzt überhaupt nicht gebrauchen.
Nein. Dieses kleine Wort, hat so viel Kraft und kommt doch so schwer über die Lippen.
Dass gerade wir Frauen uns so schwer mit dem Nein tun, liegt nicht nur an unserer Erziehung oder Persönlichkeit. Die Ursachen reichen tief bis ins kollektive weibliche Gedächtnis.
Um wirklich nein sagen zu lernen, müssen wir tiefer graben.
Darum schauen wir uns jetzt an:
- Was das Nein sagen lernen verhindert und was hinter dem automatischen Ja steckt.
- Der Zusammenhang vom Nein sagen lernen mit alten Prägungen.
- Eine Embodiment-Übung zum du Stress abschütteln.
- Das Nein sagen lernen, ein Akt der Selbstfürsorge ist.

Was ein automatisches Ja mit alten Prägungen zu tun hat
Sei leise.“
„Sei freundlich.“
„Tu niemandem weh.“
Kennst du solche Sätze? Viele von uns haben sie als kleines Mädchen gehört. Sie wirken weiter, bis ins Erwachsenenalter. Haben wir als Kind gelernt, dass Anpassung mit Lob, Zuneigung oder Nähe belohnt wird, klebt das wie wie alter Kaugummi an uns fest.
Wir verinnerlichen, dass ein klares Nein sehr unbequem werden kann. Vielleicht sogar gefährlich. Denn: Was, wenn es Streit gibt? Oder jemand sich abwendet? Oder wir aus Gruppe ausgeschlossen werden?
Diese alten Programme wirken weiter, auch dann, wenn wir längst erwachsen sind. Und manchmal ist es nicht nur unsere eigene Geschichte, die spricht, sondern etwas noch viel Tieferes:
Nein sagen lernen berührt auch die kollektive weibliche Erinnerung
Neben den individuelle Gründen der eigenen Biografie, gibt es noch tiefer liegende Wurzeln sie sind im kollektiven Gedächtnis zu finden.
Über Jahrhunderte war es für Frauen riskant, Grenzen zu setzen. Wer widersprach, galt nicht einfach als schwierig: sich zu widersetzen konnte lebendbedrohlich sein.
Frauen mussten sich anpassen, ihre Bedürfnisse zu unterdrücken. In patriarchalen Gesellschaften konnte ein klares Nein das eigene Leben gefährden.
Unterwerfung war eine Überlebensstrategie.
Das steckt uns bis heute in den Knochen. Auch heute gibt es Länder, wo es für Frauen existenziell bedrohlich ist, für ihre Rechte einzustehen.
Was daraus entstanden ist? Tief verankerte Muster.
Das brave, angepasste Mädchen hat eine lange Geschichte.
Und sie wird, subtil oder offensichtlich, von Generation zu Generation weitergegeben.
Nein sagen im Alltag: warum gerade hier Stolpersteine lauern
Lass uns mit einer Anekdote aus meinem persönlichen Nähkästchen weitermachen:
„Ich eröffne eine WhatsApp-Gruppe zum Thema Gesundheit, willst du dabei sein?“
Diese Nachricht kam von einer (sehr, sehr) flüchtigen Bekannten.
Ich: „Danke. Worum geht’s denn genau?“
Sie: „Gesundheits-Prävention.“
Ganze zwei Worte als Antwort? Hm.
Soll ich einfach nur NEIN zurückschreiben, fragte ich mich.
Tat ich nicht.
Es wurde ein „Nein danke“.
Obwohl die Grenze zur Unhöflichkeit für mein Empfinden bereits überschritten war, zögerte ich so schroff abzulehnen. Es für mich selbst spannend zu beobachten, was da in mir vorging.
Ihre Art zu kommunizieren ging mir gegen den Strich und doch zog ich einen flüchtigen Moment lang in Erwägung, ihrer Gruppe beizutreten. Ein Teil in mir – die innere Beobachterin – war darüber fast schon amüsiert.
Ganz nebenbei: Die Senderin der Nachricht hatte ich ein einziges Mal gesehen.
Warum ich dir das erzähle?
Weil genau solche kleinen, scheinbar belanglosen Situationen zeigen, wie tief das Ja sagen in uns verankert ist. Selbst in Momenten, in denen ein Nein offensichtlich wäre, regt sich in uns der Impuls zur Anpassung.
Diese Dynamik zu erkennen, ist der erste Schritt. Und es ist keine Schwäche, es ist eine Prägung. Aber du bist erwachsen und frei, sie zu durchbrechen.
Denn das ist der Punkt: Jedes Nein schenkt dir den Freiraum an anderer Stelle Ja zu sagen.
Angenommen, ich wäre dieser Whatsapp-Gruppe beigetreten: Es hätte mich Zeit, Aufmerksamkeit und einen Teil meiner Energie gekostet.
Aber: Unsere Lebensenergie ist unser wertvollstes Gut! Wir schützen sie mit einem nein an der richtigen Stelle. Verschenken wir sie unreflektiert, manövrieren wir uns wir im schlimmsten Fall in Überforderung bis ins Burnout.
Nein sagen bedeutet: Ich achte meine Grenzen und ehre meine Ressourcen. Je älter ich werde, desto genauer prüfe ich: In wen oder was möchte ich wirklich investieren?
Denn nur wenn wir zum Unwesentlichen Nein sagen, steht uns Energie für das Wesentliche zur Verfügung.
Wie erkenne ich das Wesentliche? Gleich vorneweg: Unter Stress und Druck klappt das weniger gut. Denn wenn unser System im Überlebensmodus ist – auf Kampf oder Flucht eingestellt – fehlt die Energie zum klaren Denken.
Also: Druck rausnehmen. Lass dich nicht drängen.
Weder zum Ja noch zum Nein.
Nimm dir Zeit für die Antwort. Manchmal reichen schon 2–3 tiefe Atemzüge oder ein kurzer Ortswechsel – ja, selbst der Rückzug auf die Toilette😉.
Auch eine Nacht darüber zu schlafen, kann Wunder wirken. Wenn du das Gefühl hast, du stehst auf der Leitung: Dann steig liebevoll runter. Es ist nur ein Signal deines Systems. Ruf dir immer wieder ins Bewusstsein:
Ein Nein an der richtigen Stelle gibt dir den Raum, das wirklich Wichtige zu erkennen.
Was es dir bringt? Du hast Energie. Für das, was zählt.
Was verhindert das Nein sagen lernen?
Es ist nicht nur eine Sache, warum es schwer fällt, das Nein zu sagen mir nix, dir nix zu lernen. Eine davon ist sicher , die Angst vor dem alleine Sein. Das hat gute Gründe. Wenn wir nein sagen, fühlt sich das nach Trennung.
Aber wir Frauen sind grundsätzlich auf Verbundenheit gepolt. Das ist im weiblichen Prinzip verankert, denn: Nach der Geburt garantiert die Verbindung zur Mutter das Überleben. Das ist bei allen Säugetieren so. Nicht auszudenken, wenn sich Mütter von ihren Neugeborenen abwenden würden.
Die Angst vor Kontaktabbruch.
Wir wissen instinkiv, dass Kontaktabbruch bestimmten Phasen lebensbedrohlich sein kann. Und genau hier liegt die Wurzel vieler innerer Konflikte.
Haben wir aber selbst frühen Bindungsverletzung erfahren, wird Abgrenzung zur Herausforderung. Eine oft unbewusste Sorge ist:
„Wenn ich Nein sage oder meine Grenzen klarmache, verlässt mich jemand.“
Oder umgekehrt:
„Wenn ich mich abgrenze, denkt die andere Person, ich verlasse sie.“
Diese alten Programme sind nicht willkürlich. Es sind Schutzprogramme aus einer Zeit, in der Nähe überlebenswichtig war. Der damalige Stress, ist im Nervensystem gespeichert.
Vielleicht erinnerst du dich daran: Noch im Jahr 2003 war das Buch „Jedes Kind kann schlafen lernen“ populär. Darin wurde geraten, Babys daran zu gewöhnen, allein zu schlafen, auch wenn sie weinen.
Viele Eltern dachten, mit der Methode tun sie sich und den Babys etwas gutes. Leider ist das Gegenteil der Fall. Für Kinder bedeutet das eine frühe und tiefe traumatisierende Erfahrung, die sich später in Unsicherheit ausdrückt.
Und oft wissen wir gar nicht, warum. Denn: Diese Erfahrungen sind im impliziten Gedächtnis gespeichert, im Körper, nicht im Kopf. Zum tieferen Verständnis empfehle ich dir den Artikel der Traumatherapeutin Dami Charf.
Das Gute ist, wir können etwas daran ändern. Auch als Erwachsene können wir heilsame Bindungserfahrungen nachholen. Im Coaching, Aufstellungsarbeit, Therapie oder in vertrauensvollen Beziehungen.
Dieses Wissen hilft, uns nicht mehr falsch zu fühlen, wenn uns ein Nein schwerfällt.
Aus Angst vor Konflikten nicht Nein sagen?
Kaum jemand mag Konflikte. Wir wollen Frieden. Harmonie. Leichtigkeit. Doch tief drinnen wissen wir es besser:
Konflikte verschwinden nicht, nur weil wir sie nicht mögen.
Im Gegenteil.
Was wir vermeiden, wächst im Verborgenen und entlädt sich früher oder später mit geballter Kraft. Oft dann, wenn wir am wenigsten damit rechnen.
Und während wir im Außen versuchen, Auseinandersetzungen zu umgehen, entsteht der Kampf in uns. Ein leiser, innerer Krieg, den kaum jemand bemerkt. Unser Körper aber schon.
Dein Nervensystem registriert auch die unausgesprochene Wahrheit, jedes geschluckte Nein.
Und die Auswirkungen?
Sie bleiben zeigen sich auf vielen Ebenen, die Ausdrucksformen sind vielfältig:
Kopfschmerzen. Schlafstörungen. Magenprobleme.
Dieses dumpfe Gefühl von Leere.
Diese Unzufriedenheit, die du nicht erklären kannst.
Die Distanz in Beziehungen, obwohl du doch „so viel für andere da bist“.
Verdrängte Konflikte sind keine gelösten Konflikte.
Sie wirken weiter. Still und stetig.
Und oft genau dort, wo du dich nach Verbindung sehnst: In der Partnerschaft. Im Job. In der Freundschaft. Im Familienalltag. Wir glauben, wir schützen die Harmonie, wenn wir schweigen.
Das stimmt nur, wenn wir es oberflächlich betrachten. Die darunter liegende Wahrheit ist leider oft: Wir opfern die Harmonie– Stück für Stück.
Raucht dir der Kopf? Time fora break.
Jetzt heißt es: raus aus dem Kopf, rein in den Körper, denn dort sitzen die alten Geschichten. Und bringen wir jetzt Entspannung rein.
Die folgende Übung hilft in Momenten, wo es dir zu viel wird.
Embodiment-Impuls: Stress ausschütteln
Wir machen’s wie die Hunde 🐕 eine kleine Schüttel-Runde.
Komm, mach gleich mit!
Steh auf (ja, wirklich), lockere deine Schultern.
Schüttle deine Arme, deine Beine.
Wenn du willst, schüttle auch den Kopf (bitte vorsichtig!)
Lass den Kiefer locker.
Mach Geräusche.
Gähne. Schnaufe.
Brumm leise vor dich hin.
Alles kann, nichts muss.
Und jetzt noch drei tiefe Atemzüge.
Ein. Aus.
Ein. Aus.
Ein. Aus.
Warum das gut tut?
Es reguliert dein Nervensystem. Von Hunden kennst du es vielleicht. Sie schütteln sich, quasie den Stress aus dem Köprper. Was sie abschütteln, bleibt nicht im System. Die gute alte Biologie hat echt was drauf. Und du? Du darfst das auch.
Spür mal kurz nach.
Wie fühlt sich dein Körper jetzt an – nach der Schüttel-Runde? Ein bisschen leichter? Ruhiger? Wach?
In diesem Zustand fällt es uns oft leichter, klar zu spüren, was wirklich stimmt. Und manchmal bedeutet das: Nein zu sagen.
Nicht aus Trotz. Nicht aus Härte.
Sondern weil du damit aufhörst dich, zu verbiegen.
Das Nein sagen vermeiden, um andere nicht zu enttäuschen?
Eine unbewusste Motivation, Ja zu sagen, kann auch sein, andere nicht enttäuschen zu wollen. Das klingt ja auf den ersten Blick nach einer schönen Motivation.
Wer will schon enttäuscht werden? Doch lass uns diesen Gedanken noch weiter spinnen. Mit diesem Gedankenspiel möchte ich dir zum Abschluss noch einen Floh ins Ohr setzen 😉.
Wäre es nicht sogar ein Vorteil, wenn die Täuschung zu Ende ist?
Die End-Täuschung hat den Vorteil, dass wir der Realität näher kommen. Immer Ja zu sagen, und dabei über die eigenen Grenzen zu gehen, vermittelt dem Gegenüber ein falsches Bild von uns.
Damit wäre dann Schluss!
Die Beziehung – auch die zu uns selbst – wird sich auf der Basis der Wirklichkeit, jener, die sich nach dem Ende der Täuschung zeigt, neu gestalten.
Welch Chance.
Wenn nein sagen lernen gelingen soll:
Müssen wir unter die Oberfläche schauen, denn es ist wie die berühmte Spitze des Eisbergs.
Das sichtbare Verhalten – zum Beispiel Schwierigkeiten beim Nein sagen oder beim Setzen gesunder Grenzen – ist nur der kleinste Teil.
Der große Rest liegt unter der Oberfläche. Und der liegt im Unbewussten.
Wie im vorherigen Abschnitt erwähnt:
Unsere frühesten Erfahrungen sind im Körpergedächtnis gespeichert und genau dort wirken sie weiter.
Dieses Wissen ist eine wichtige Grundlage, wenn wir wirklich verstehen wollen, warum es uns so schwerfällt, klare Grenzen zu setzen.
Denn auch wenn wir uns nicht bewusst erinnern können, reagiert unser System aus einer tieferen Schicht heraus. Diese prägenden Erfahrungen hinterlassen Spuren. Und sie wirken weiter.
Sich beim nein sagen lernen schwer zu tun, kann eine Folge sein. Um dieses Muster zu verändern, reicht es leider nicht, dir immer wieder „Ich muss es nicht allen recht machen“ vorzsagen.
Ich erwähne das, weil du es vielleicht schon versucht hast, sich aber sich trotzdem nichts verändert hat.
Bleib dran.
Es gibt einen Grund, warum dein System schützt, was es schützt. Und pass auf, dass du nicht in die Falle der Selbstoptimierung tappst.
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Nein sagen lernen geht nicht im stillen Kämmerlein.
Auch wenn ich weiß, dass viele Frauen schnell Schuldgefühle entwickeln, wenn sie nein sagen, kommen wir nicht ums üben herum.
Gerade dann, wenn du es lange anders gemacht hast. Führe dir vor Augen: Grenzen zu setzen ist ein Akt der Selbstfürsorge. Es steht dir zu.
Ein Nein kann respektvoll sein. Für dich – und für die anderen.
Ich zeig’ dir jetzt fünf konkrete Möglichkeiten, wie du deinen Nein-Sagen-Muskel trainieren kannst: achtsam, wirksam und ganz in deinem Tempo.
Ohne starren Regeln und ohne Druck.
Betrachte es als Angebote für, die dir einen neuen Erfahrungsraum für den Alltag öffnen
Nein sagen lernen: 5 Tipps für den Alltag
❶ Feiere jedes Nein, das dir gelungen ist.
Jetzt weißt du, woran es liegen kannt, dass dir das Nein sagen schwer fällt. Du weiß, dass von heute auf morgent nicht alles anders sein muss. Bleib freundlich mit dir. Je mehr du dich geißelst, desto mehr blockierst du dich. Richte stattdessen deinen Blick auf das, was dir schon gelungen ist.
❷ Wenn nach dem Nein das schlechte Gewissen kommt, dann hör hin.
Nicht wegdrücken. Nicht überspielen. Geh in Kontakt damit. Du kannst dir das schlechte Gewissen wie einen inneren Anteil vorstellen, der dir etwas zeigen will. Nimm dir Zeit, Zettel und Stift und schreib dir alles von der Seele. Den inneren Zensor schicke auf Pause. Fühl nach: Wie fühlt es sich nach dem Schreiben an?
❸ Überprüfe: Wo übernimmst du Verantwortung, die dir nicht gehört.
Frauen denen Nein sagen schwerfällt, übernehmen oft ganz automatisiert Verantwortung für Dinge, für die sie nicht verantwortlich sind. Frag dich: Bin ich wirklich zuständig, oder gehört das in Wahrheit jemand anderem? Vielleicht ist es die Chefin. Der Partner. Die Freundin. Das Kind.
Wenn diese Verantwortlichkeit nicht zu dir gehört, gib sie dort hin, wo sie hingehört. Ganz bewusst. Und ohne schlechtes Gewissen.
❹ Sag nicht sofort Ja. Nimm dir Zeit zum überlegen.
Ich melde mich später.“Oder: „Darüber möchte ich eine Nacht schlafen.“
Das ist kein Zaudern. Das ist Achtsamkeit dir selbst gegenüber. Du bist erwachsen. Du musst nicht springen, nur weil jemand etwas von dir möchte.
❺ Übe dich in kleinen Neins – im sicheren Rahmen
Übe dein Nein in kleinen Momenten – ganz ohne Drama. Ein einziger Satz kann genügen. „Nein danke. Ich komme heute nicht mehr auf einen Kaffee mit.“
So einfach kann es beginnen.
Und denke daran: Es geht nicht um Perfektion. Es geht um deine Energie.
Und falls du sorge hast, dass dir dein innere Kritiker reingrätscht, lies hier wie du mit ihm Freudschaft schließt.
Du willst aus den alten Mustern endgültig aussteigen?
Dann lass uns über das Nein reden, das in dir steckt und endlich gehört werden will.
Buche ein kostenloses Orientierungs-Gespräch. Ich höre zu.
Und wir schauen gemeinsam, was für dich jetzt dran ist.
Ich bin bereit, du auch?

Martina Klouda-Lacina
Dipl. psychologische Beraterin





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