Was Frauen über den weiblichen Selbstwert wissen sollten.

1. Frauen sind über 2 Dinge erpressbar: Über unsere Kinder und über unseren Selbstwert.

2. Das Paradoxon vom Umgang mit Grenzen.

3. Was hat Macht mit deinem weiblichen Selbstwert zu tun?

4. Was haben weibliche Solidarität und weiblicher Selbstwert miteinander zu tun?

5.  Praxistipps & Reflexionsfragen für den weiblichen Selbstwert.

Wenn Zoe in den Spiegel sieht, dann ist sie meist zufrieden mit sich.
Des Öfteren denkt sie: „Aus dem Alter, wo mich ein bad hair day zur Verzweiflung gebracht hat, bin ich raus. Göttin sei Dank“.

Selbst dann, wenn die eine oder andere Hose an gewissen Tagen nicht perfekt sitzt, ist sie im Frieden damit. „Halleluja, was hab ich mich früher selbst gegeißelt. Ich möchte keinen Tag jünger sein“, schmunzelt sie über die jüngere Version ihrer Selbst.

Heute kennt Zoe ihren Körper gut genug, um zu wissen, dass er sich in den Phasen ihres Zyklus verändert. Ganz pragmatisch betrachtet liegt das an der hormonellen Veränderung über die 28 Tage. Das bedingt unterschiedliche Gefühls- und Körperzustände.

Zoe ist eine Frau mit einem gesunden Selbstwert. Sie erlebt sich als eine lebensbejahende, selbstbestimmte Frau. Sowohl im Privaten, als auch im Beruflichen. Sie vertraut ihrer Wahrnehmung und Intuition.

Das war nicht immer so.

Als jüngere Frau ließ sie sich von der Erwartungshaltung ihres Umfeldes noch mehr beeinflussen. Auch wenn sie immer schon, rebellisch veranlagt war. Glücklicherweise bekam sie, wohl von ihrer Großmutter, eine gesunde Portion Widerstandsgeist mit.

Nichts desto trotz, es war ein langer Weg, bis sie sich einen stabilen, gesunden Selbstwert erarbeitet hatte. Die retuschierten und stereotypen Bilder der sogenannten Frauenzeitschriften gingen auch an ihr nicht spurlos vorüber.

Sie investierte einiges an Zeit und Geld, um die Sätze, die irgendwann, irgendwer gesagt hatte und die ihren Selbstwert sabotierten, ihre Macht zu nehmen.

Auch heute gibt es noch Tage, an denen sie an sich zweifelt. Sie geht aber mittlerweile anders damit um: Sie nimmt sich liebevoll an, mitsamt ihren Zweifeln. Denn sie hat gelernt, dass die Verleugnung von Gefühlen nur Energie raubt und Transformation unmöglich macht.

Sabotieren Selbstzweifel den Selbstwert – ja oder nein?

Ab und an an sich zu zweifeln, ist weder ungewöhnlich, noch schädlich. Ein konstruktiver Umgang mit Selbstzweifeln kann ein Antrieb für die Entwicklung sein.

Dominieren die Zweifel, sodass sie verhindern, dass wir unsere Ziele erreichen und uns Lebensfreude und Lebendigkeit nehmen, dann ist es Zeit, etwas zu verändern! Weg von perfektionistischen Ansprüchen, weg von der Idee der Selbstoptimierung – hin zu einem Leben, das am Wesentlichen orientiert ist.

Um zu erkennen, was das Wesentliche ist, müssen wir uns mit uns selbst auseinandersetzen.

Da du hier auf dieser Seite liest, gehe ich davon aus, dass du noch unerfüllte Träume, Sehnsüchte oder Bedürfnisse hast – zumindest insgeheim. Vielleicht ahnst du, dass es noch etwas zu erfahren gibt, von dem du noch nicht weißt, was es sein könnte.

Mit dem Selbstwert, dem Wert, den wir uns selbst geben, steht und fällt unser Erfolg!

Ich erkläre es dir anhand dieser Metapher:

Wenn es dein Selbstverständnis ist, dass die Reste der Mahlzeit für dich gut genug sind, dann kommst du nicht auf die Idee, eigenes Essen zu verlangen. Doch irgendwann wirst du zusehen, wie andere Menschen einen appetitlich angerichteten Teller bekommen. Alles ist frisch gekocht, ein ganzer Teller voll leckerem Essen, nur für eine Person. Diese Menschen haben ein völlig anderes Selbstverständnis, welche Art von Mahlzeit ihnen zusteht – dem zugrunde liegt ein  anderer Selbstwert – ihr Erfolg ist das gute Essen.

Der Selbstwert ist wie ein innerer Kompass.

Ein Wegweiser, der es vermag, Gedanken, Gefühle, Entscheidungen und Handlungen maßgeblich zu beeinflussen. Oft bemerken wir gar nicht, dass es weniger gut um ihn bestellt ist.

Im Zusammenhang mit dem Selbstwert von Frauen sind noch andere Faktoren wirksam, als bei Männern. Einige möchte ich dir hier vorstellen.

1.   Wir Frauen sind über 2 Dinge erpressbar: Über unsere Kinder und über unseren Selbstwert.

Ersteres ist einfach erklärt: Wird das Wohl unserer Kinder bedroht, tun Frauen fast alles, um sie zu schützen. Da kann es leicht passieren, dass Frauen auf eine Weise handeln, die ihnen selbst weniger gut tut.

Geschieht das über einen abgegrenzten, überschaubaren Zeitrahmen hinweg, werden wir das relativ unbeschadet überstehen. Müssen wir aber in diesem Verhalten/ diese Situation ausharren, dann raubt es es die Selbstbestimmung. Meine Empfehlung: Wenn du dir in Zukunft Filme ansiehst, achte mit einem wachen Auge auf diesen Aspekt.

1.1.  Wieso über unseren Selbstwert?

Wir Frauen, wie alle Menschen, haben das Bedürfnis nach Anerkennung. Anerkennung zu erhalten, ist essentiell für unsere Existenz.
Ja! Fürs Überleben.

Anerkennung ist

  • ein JA der Umwelt zu unserem Da-Sein.
  • ein positiver Response des Lebens.
  • eine Voraussetzung, um einen stabilen, gesunden Selbstwert zu entwickeln.

Die Basis für unseren Selbstwert wird in der Lebensphase als Baby gelegt. Positiv und nährend in diesem Leben empfangen zu werden, ist essentiell für die Entwicklung des Urvertrauens. Gleichzeitig kommt jeder von uns mit einer gewissen Portion Resilienz (die Widerstandsfähigkeit, Krisen zu bewältigen) auf die Welt.

Damit erzähle ich dir vermutlich nicht viel Neues. Doch ist es mir wichtig, das ins Gedächtnis zu rufen.

Generell sind wir Menschen Rudeltiere. Ohne eine Herde überleben wir nicht. Wenn wir in der Menschheitsgeschichte weit zurückblicken, wird das offensichtlich. Auch heute brauchen wir eine Gruppe, das Rudel, um zu überleben. Auf uns alleine gestellt würden wir daran scheitern, unsere Grundbedürfnisse, wie Essen, Trinken und Wohnraum abzudecken.

1.2.  Wir davon sind abhängig, im Rudel angenommen zu sein – ALLE.

Das gilt auch heute. Die kleinste Rudel-Einheit ist die Kernfamilie: Mutter, Vater, Kinder. Es gibt keine Familie, die ihren Kindern 100% ige Entsprechung bieten kann. Das ist auch nicht nötig. Was aber zwingend für die Entwicklung des kindlichen Selbstwertes notwendig ist, ist das willkommen Sein des Kindes.

Alle Erfahrungen, die wir machen, werden in unseren Zellen abgespeichert. Natürlich bleiben nicht alle Erfahrungen im Gedächtnis – die meisten werden ins Unterbewusste transferiert.

Darum werden wir auch zum großen Teil vom Unterbewussten gesteuert.

Zusätzlich sind wir mit dem kollektiven Unbewussten verbunden – dort sind die Informationen der Menschheitsgeschichte abgespeichert.

Verschiedener Forschungsergebnisse zufolge, geht man davon aus, dass das Patriarchat die gängige Gesellschaftsstruktur der letzten 6500 Jahre gewesen ist. Das bedeutet, dass im weiblichen Kollektiv unfassbar viel Information gespeichert ist, welche die Abwertung von Frauen und dem weiblichen Prinzip darstellt.

Das erklärt, warum Frauen unbewusst abgespeichert haben, sich für Anerkennung verbiegen zu müssen. Zu lange war es eine Strategie, die das Überleben gesichert hat

Der kollektive Mangel an Anerkennung von Weiblichkeit, ist unbewusst in Frauen wirksam.

1.3.  Worin zeigt sich die kollektive Verletzung des weiblichen Selbstwerts?

Der kollektive weibliche Selbstwert hat massiv unter der Jahrtausende langen Abwertung gelitten.

Die deutsche Sprache liefert uns anschauliche Beispiele:
Die Worte herr-lich und däm-lich.

Sie sagen eigentlich schon alles!

Die primären Geschlechtsorgane von Frauen werden in ihrem deutschen Namen durch das Wort Scham gebildet! Scham-Bein, Scham-Lippen. Was bitteschön haben die Körperteile, die für den Fortbestand unserer Art sorgen, mit Scham zu tun.

Wechseln Frauen ihre Sexualpartner, werden sie als Huren abgestempelt – Männer hingegen mit einem verschmitzten Lächeln als Casanovas bezeichnet. Unglaublich aber wahr: in der aufgeklärten Gegenwart des 21. Jahrhunderts sorgt ein neues Emoji für die Menstruation für Wellen von Aggression.

  • Wir verstecken unsere Menstruation, obwohl der weibliche Zyklus die
    Voraussetzung dafür ist, dass wir Leben schenken.
  • Wir kommunizieren auf eine Weise, die uns selbst klein macht.
  • Wir schweigen, wenn wir sprechen sollten.
  • Wir sprechen, wenn es Zeit für Stille wäre.

1.4.  Jeder Mensch entsteht in einem weiblichen Körper und wird aus diesem geboren.

Der weibliche Körper ist der Schoß des Fortbestandes unserer Art! Wie aber sieht es mit der Wertschätzung dessen aus?

Die patriarchal strukturierte Gesellschaft schadet aber auch den Männern. In allen Menschen gibt es männliche und weibliche Anteile, wenn auch unterschiedlich ausgeprägt. Das Yin Yang  Symbol verdeutlicht das sehr anschaulich:

Der schwarze Teil stellt das weibliche Prinzip dar. Der Weiße das männliche Prinzip. Der weiße Punkt in der schwarzen Fläche repräsentiert das Männliche im Weiblichen. Der schwarze Punkt in der weißen Fläche repräsentiert das Weibliche im Männlichen.

Das heißt, dass die Abwertung des weiblichen Prinzips auch auf alles Männliche wirkt.

Es braucht noch viel Bewusstseinsarbeit für eine Transformation des gesellschaftlichen Selbstverständnisses. Und jede von uns ist aufgefordert, in sich selbst diese Bewusstseinsarbeit zu tun.

Dabei braucht es die Orientierung, primär am Inneren, nicht am Äußeren. Wir müssen damit beginnen, die Ketten des inneren Gefängnisses zu sprengen. Es ist essentiell wichtig, uns selbst in der Tiefe wahrzunehmen, auf unsere Sinneseindrücke zu vertrauen und unsere Gefühle als wahr anzunehmen. Niemand hat das Recht, uns das zu verwehren.

Der eigentliche Sinn des Wortes Selbstbewusstsein ist, sich seiner selbst bewusst zu sein.

Auf diesem Weg sind wir gefordert, das gesamtes Spektrum unseres Seins anzusehen. Das ist nicht immer angenehm. Es bleibt uns nicht erspart, alle Aspekte, auch die ungeliebten, wahrzunehmen. Solange wir einen Aspekt von uns ablehnen, bleiben wir ein Stück von uns selbst getrennt. Ohne uns in unserer Gesamtheit anzunehmen, wird sich keine tiefe Selbstliebe entwickeln.

Macht über andere ist die Macht, vor der wir uns fürchten.

Das ist die Macht, die andere missbraucht. Die Macht, die sich ANDERER bemächtigt.

Die Geschichte beschreibt diese Art von Macht oft als Heldentaten. Haben wir erst einmal Macht, geben wir sie freiwillig nicht wieder ab – weder die über andere, noch die über uns selbst. Je eher wir Macht über uns selbst haben, desto weniger streben wir nach Macht über andere.

2.   Eigene innere Grenzen zu sprengen, ist Wachstum. Grenzen setzen ist aktive Selbstliebe – ein Paradoxon?

Die berühmte Komfortzone zu erweitern, ist ein wesentlicher Aspekt von persönlichem Wachstum. In anderen Worten bedeutet, die Komfortzone zu erweitern, bestehende Grenzen zu überschreiten, auszuweiten und auszudehnen.

Gleichzeitig ist es nötig, die eigenen Grenzen zu wahren und auch Grenzen zu setzen!

Wenn es aber einen Dauerzustand darstellt, über die eignen Grenzen zu gehen, dann führt das nicht zu Wachstum sondern zum Burnout. Das heißt, es ist grundlegend wichtig, in gutem Kontakt mit sich zu sein und zu bleiben, damit wir differenzieren, in welchem Modus wir uns befinden.

Es ist essenziell, nach einer Wachstumsphase eine Pause einzulegen. Dazu gehört es, Erfolge zu würdigen – denn das ist eine Voraussetzung, um sie integrieren zu können. Jedes Lebewesen, jede Pflanze, jedes Tier unterliegt einem zyklischen Wandel von Wachstums- und Ruhephasen.

Ruhephasen sind eine Bedingung, um Wachstum und Erfolg wirksam zu machen.

Pausen, Stille und die Freude am Erfolg machen diesen erst manifest.

Wenn der Antrieb für Wachstum ist, die Anerkennung vom Außen bedeutet, findet kein inneres Wachstum statt. Es ist eine Kompensation des unglücklich Seins. Mit dem Kompensieren unseres unglücklich Seins stützen wir Frauen das patriarchale System.

Der Versuch, über teure Handtaschen, Kosmetika und Schönheitsoperationen das Gefühl geliebt zu werden zu erzeugen, muss scheitern .  Wir nähren damit die patriarchale Gesellschaft.

Solange eine Hälfte des Ganzen, nämlich das weibliche Prinzip, abgewertet wird, kann sich der Kreis nicht schließen.

2.1.  Der Zusammenhang von Macht und dem weiblichen Selbstwert.

Die Vorstellung, Macht zu haben, erschreckt viele Frauen. Ich vermute es liegt, daran, dass Macht oft als etwas verstanden wird, was Menschen über andere haben – nicht über sich selbst.

Macht über sich selbst ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben.

Frauen verfügten die längste Zeit kaum über Selbstbestimmung. Auch heute ist das in vielen Teilen der Welt so. Es ist dringlich an der Zeit, dass sich Frauen ihre Freiheit zurück erobern. Diese Freiheit beginnt damit, dass sich Frauen selbst ermächtigen, ihr Leben zu gestalten. Dabei braucht es die Orientierung, primär am Inneren, nicht am Äußeren. Wir müssen damit beginnen, die Ketten des inneren Gefängnisses zu sprengen.

Es ist essentiell wichtig, uns selbst in der Tiefe wahrzunehmen, auf unsere Sinneseindrücke zu vertrauen und unsere Gefühle als wahr anzunehmen. Niemand hat das Recht, uns das zu verwehren.

Der eigentliche Sinn des Wortes Selbstbewusstsein ist, sich seiner selbst bewusst zu sein.

Auf diesem Weg sind wir gefordert, das gesamtes Spektrum unseres Seins anzusehen. Das ist nicht immer angenehm. Es bleibt uns nicht erspart, alle Aspekte, auch die ungeliebten, wahrzunehmen.

Solange wir einen Aspekt von uns ablehnen, bleiben wir ein Stück von uns selbst getrennt. Ohne uns in unserer Gesamtheit anzunehmen, wird sich keine tiefe Selbstliebe entwickeln.

Macht über andere ist die Macht, vor der wir Angst haben.

Das ist die Macht, die andere missbraucht. Die Macht, die sich ANDERER bemächtigt. Die Geschichte beschreibt diese Art von Macht oft als Heldentaten. Haben wir erst einmal Macht, geben wir sie freiwillig nicht wieder ab – weder die, über andere, noch die über uns selbst. Je eher wir Macht über uns selbst haben, desto weniger, streben wir nach Macht über andere.

3.   Was haben weibliche Solidarität und weiblicher Selbstwert miteinander zu tun?

Was bedeutet eigentlich weibliche Solidarität?

Solidarität bedeutet, den Zusammenhalt zwischen gleichgesinnten oder gleichgestellten Individuen und Gruppen. Auf dem Weg in die kollektive Transformation ist es wesentlich, dass die grundsätzliche Haltung von Frauen gegenüber Frauen eine unterstützende ist – Schwesternschaft im positivsten Sinne.

Egal, ob eine Nagellack trägt oder nicht, egal, ob eine Stöckelschuhe und Markenklamotten trägt oder lieber legere Kleidung. Frauen sollten einander unterstützen und nicht mit einander konkurrieren.

Konkurrenz entspricht grundsätzlich nicht dem weiblichen Prinzip. Daher schadet weibliche Konkurrenz der kollektiven weiblichen Kraft.

Es ist ganz normal, dass Verhalten und Äußerlichkeiten (Selbstlob, souveräne Ausstrahlung, Stöckelschuhe, Nagellack …) bei uns etwas triggern können. Diese Trigger bergen eine wunderbare Chance auf persönliches Wachstum. Ich kann dir nur empfehlen, dich aktiv mit ihnen auseinander zu setzten.

Die lange Geschichte des Patriarchats hat u.a. deshalb funktioniert, weil es Frauengemeinschaften gespalten hat und ihren Fokus auf Konkurrenz um den männlichen Schutz zu lenken.

Es gab Zeiten, wo Frauen noch in starken Frauengemeinschaften zusammen lebten – einige wenige gibt es auch heute noch – Männer standen nicht im Mittelpunkt ihres Lebens.

Sie waren nicht von ihrem Schutz abhängig. So viele wilde Tiere gab es nie, vor welchen sich Frauen nicht schützen konnten. Vielmehr gab/gibt es deutlich mehr Männer, vor welchen sie sich schützen müssen/mussten. Die reellen Gefahren, vor welchen Frauen in der heutigen Zeit bedroht sind, sind die aggressiven Verhaltensweisen von Männern – sowohl strukturell, als auch körperlich.

Die gesamte Geschichtsschreibung ist ein Machwerk, welches die männliche Sicht auf die Wahrheit abbildet. It´s HiStory not HerStory. Auf unbewusster Ebene wirken diese Strukturen und Mechanismen  – sie halten Frauen klein halten.

4.   Reflexionsfragen und Praxis Tipps, die dich deinem weiblichen Selbstwert näher bringen

Diese Fragen hier sind eher allgemein gehalten. Trotzdem kann ich dir ans Herz legen, dich mit ihnen auseinander zu setzen. Nimm dir jetzt gleich Zeit und beantworte sie spontan aus dem Bauch heraus, am besten schriftlich. Nimm sie in ein paar Tagen wieder zur Hand und beantworte sie gleich noch einmal. Wiederhole dieses Frage-Antwort-Spiel eine Weile. Beobachte, wie sich die Antworten verändern.

Reflexionsfragen:

  • Was hindert dich daran, das Ruder deines Lebens selbst in die Hand zu nehmen?
  • Wem oder was gibst du so viel Macht, dass er, sie, es dein Leben steuert?
  • Was ist deine größte Angst?

Wie heißt es so schön, hinter der größten Angst steckt die größte Freude. Lasse dich doch einmal auf diese Frage ein – was ist deine größte Angst?

(Im Feminin Coaching stelle ich auch Fragen, aber nicht nur! Es ist ein Prozess, in dem ich mit meiner Klientin über meine feinen Antennen für das Wesentliche verbunden bin. Ich halte den Raum für Transformation offen, weit und weich und leite (Körper)Übungen an.)

Praxistipps:

  • Überleg dir, wofür du wirklich, wirklich die Verantwortung trägst.
    Bei allem, was dir einfällt, frage dich noch zusätzlich: „Ist das die 100 prozentige Wahrheit?“
  • Spiele dich mit dem Satz: „Ich stehe für …, nicht mehr zu Verfügung.“
  • Kreiere dir ein eigenes Mantra für das, was du möchtest. Mich hat viele Tage der Satz begleitet: „Ich übernehme nur noch dafür die Verantwortung, wofür sie mir wirklich gehört!

Ich wünsche dir viele wertvolle Erkenntnisse auf deinem Weg in deinen weiblichen Selbstwert!

Alles, was eine Frau in sich heilt, hilft bei der Heilung des weiblichen Kollektivs.

Der Weg entsteht im Gehen! Das ist fix. Also sei liebevoll und geduldig mit dir.

Auf dem weiblichen Weg zum Erfolg helfen uns nährende Frauenkreise von bewussten Frauen. Sieh dich gerne auf der Überblickseite unserer Frauenseminare um.

Herzlichst

 

 

Frauenstärken Seminare und Feminin Coaching –

für deinen weiblichen Weg zum Erfolg

Klick hier zu den Kaiserinnen Seminaren    I    Klick hier zu Feminin-Coaching